Herzkammer für Individualisten

Das Haus

Herzkammer 1719 – Haus unter Buchen am Schauinsland

Am Rand des Markgräflerlands, hoch über der Rheinebene, liegt die Herzkammer 1719. Ein ehemaliges Bauernhaus, gebaut um 1719 – auffällig unauffällig in die Landschaft gesetzt.

Das Haus zeigt sich klar und zurückhaltend: viel Holz, offene Flächen, keine Folklore. Direkt vor dem Eingang stehen zwei große Steinskulpturen. Sie setzen einen Kontrapunkt und geben dem Ort seinen Rahmen.

Das Anwesen Herzkammer 1719 ist der private Lebensmittelpunkt von Konrad Winzer – Bildhauer, Gastronom und Genießer. Die Herzkammer bildet den Kern des Hauses – dort, wo Wohnen, Kunst und Kulinarik zusammenkommen und das Leben pulsiert.

Individuell und sehr privat. Archaisch in der Materialität, dennoch anspruchsvoll gedacht. Ein Haus, das wirkt – nicht erklärt.

Wohnen

Wohnen in der Herzkammer 1719 heißt: ankommen und bleiben. Nicht nebeneinander, sondern mittendrin – in einem Haus, das Raum lässt und Haltung zeigt.

Zwei Herzkammern stehen zur Verfügung. Eine im historischen Bestand, archaisch und geschützt. Eine im Neubau, offen, lichtdurchflutet und mit direktem Bezug zur Landschaft.

Beide sind eigenständig nutzbar und bewusst unterschiedlich gedacht. Was sie verbindet, ist die Ruhe des Ortes – und die Idee, Wohnen nicht zu inszenieren, sondern erlebbar zu machen.

Herzkammer 1

Der Altbau von 1719 – Skulpturenraum, Bibliothek, Küche und Schlafgalerie unter dem Dach.

Die Herzkammer 1 liegt im historischen Teil des Hauses. Was früher Pferdestall war, ist heute ein Raum der Ruhe – reduziert, eigenwillig, unzeitgemäß.

Hohe, helle Räume öffnen sich um Küche, Ess- und Wohnbereich. Alles folgt dem Wesentlichen. Kunst ist Teil der Architektur und Teil des Alltags. Sie hängt nicht an den Wänden – sie gehört dazu.

Die Markgräfler Hölzer für diese Herzkammer hat Konrad Winzer selbst ausgesucht, bearbeitet und eingebaut. Man sieht und spürt die Handarbeit. Nichts ist dekorativ, alles hat Gewicht.

Im Zentrum der Wohnküche steht ein Tisch aus Nussbaum: sägeraue Platte, fünf Zentimeter stark, zwei Meter lang. Ein Tisch wie ein Schneidebrett – oder ein Schneidebrett wie ein Tisch. Wo ließe sich besser die Nacht durchdiskutieren, Wein trinken oder einfach Speck schneiden?

Die Herzkammer 1 ist bewusst kein Ort für Hightech-Verwöhnte. Dafür gibt es anderes: einen offenen Kamin, einen zentnerschweren italienischen Eisenofen, der zugleich Heizkörper und Wasserspeicher ist, einen elsässischen Futtertrog aus dem 16. Jahrhundert, der heute als Spülstein dient – und Zeit.

Ein sehr individuelles, privates Universum. Archaisch in der Materialität, dennoch modern gedacht. Ein Ort, an dem Zeit keine Rolle spielt.

Herzkammer 1 – Foyer mit Skulpturen

Herzkammer 2

Der Neubau – lichtdurchflutet, offen, mit klaren Linien und direktem Gartenbezug.

Die Herzkammer 2 ist ein Neubau aus dem Jahr 2025. Ausgangspunkt waren der alte Dachstuhl und die darunterliegende Scheune, die erweitert, neu aufgebaut und behutsam transformiert wurden.

So wurde aus einem ehemaligen Nutzraum ein Wohnraum – klar, offen und zeitgenössisch gedacht. Holz und Glas bestimmen die Architektur, große Fensterfronten holen Licht und Landschaft ins Haus.

Hochwertige Holzböden aus Eiche schaffen die Verbindung zur historischen Herzkammer. Alles andere ist bewusst leichter, moderner, transparenter. Der Raum lebt von Weite, Höhe und Blick, nicht von Masse.

Die Herzkammer 2 ist der Gegenpol zur historischen Kammer. Weniger Schwere, mehr Offenheit. Ein Ort für Menschen, die Klarheit suchen – und dennoch Teil des Ganzen sein wollen.

Herzkammer 2 – Wohnraum mit Galerie

Garten

Ein Ort zwischen Kunst und Landschaft.

Garten – Skulpturen im Abendlicht (Hero)

Region

Das Markgräflerland – Licht, Hügel, weiter Blick zwischen Schwarzwald und Vogesen.

Region – Blick in die Rheinebene

Die Herzkammer 1719 liegt im Markgräflerland – zwischen Schwarzwald, Rheinebene und den ersten Hügeln Richtung Vogesen. Eine Landschaft, die sich nicht aufdrängt, sondern Zeit braucht.

Weite und Nähe liegen hier dicht beieinander. Weinberge, Wälder, kleine Dörfer, der Blick nach Frankreich und in die Schweiz. Das Leben verläuft ruhiger, selbstverständlicher, ohne große Geste.

Kunst, Kulinarik und Kultur gehören hier zum Alltag. Nicht als Ereignis, sondern als Haltung. Wer sich darauf einlässt, merkt schnell: Diese Region will nicht beeindrucken – sie bleibt.

Kontakt

Anfragen sind willkommen – am liebsten persönlich, ruhig und ohne Umwege.

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Herzkammer der Heimat ist kein anonymer Ort – und die Anfrage darf es auch nicht sein. Sagen Sie uns kurz, wer Sie sind, für welchen Zeitraum Sie kommen möchten und was Ihnen wichtig ist.

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